Zwei alleinige Spitzenreiter
In der U20w hält der Trend eher knapper Ergebnisse weiter an. Die morgendliche Spitzenpaarung war auch entsprechend umkämpft. Stuttgart-Wolfbusch ging nach einer schönen Mattkombination von Katrin Hafner an Brett 4 gegen Grün-Weiß Dresden in Führung. Daraufhin startete Saskia Stark auf Dresdner Seite ihrerseits einen Opferangriff. Die Wolfbuscher Gastspielerin Anja Jehle verpasste die Widerlegung und musste sich nach verschiedenen Verwicklungen zum Ausgleich geschlagen geben. Die Entscheidung zum 2,5:1,5 zugunsten des Heimvereins besorgte Larissa Erben am Spitzenbrett, die nach knapp 5 Stunden ihre positionellen Vorteile verwerten konnte.
An Tisch 2 setzte sich Brackel mit 3:1 gegen Porz durch und war danach mit einem Mannschaftspunkt Rückstand engster Verfolger des Tabellenführers. Das topgesetzte Nastätten rehabilitierte sich für die gestrige Niederlage mit einem 3:1-Sieg gegen Bochum. Im Kellerduell siegte Ladja Roßdorf, das nur mit 3 Spielerinnen angereist ist, ebenfalls 3:1 gegen Fritzdorf.
In der Mittagsrunde traf also an Tisch 1 Wolfbusch auf Brackel. Nach frühen Remisen der Mittelbretter erarbeiteten sich die Stuttgarterinnen deutliche Vorteile am 1. und 4.Brett, sodass schließlich zum dritten Mal in Folge ein knapper 2,5:1,5-Sieg heraussprang.
Wolfbusch hat nun mit weißer Weste 2 Mannschaftspunkte Vorsprung auf die Verfolger. Dahinter folgt Nastätten, das Leipzig-Gohlis mit 3:1 bezwang.
Morgen kommt es in Runde 5 zum Duell der beiden topgesetzten Mannschaften. Dabei wird sich zeigen, ob bereits eine Vorentscheidung fällt oder der Titelkampf wieder völlig offen wird.
Was den Punktestand angeht, ist auch die U14w noch ziemlich offen. Topfavorit USG Chemnitz gab sich aber bisher keine Blöße und gewann erneut zweimal deutlich mit 3,5:0,5 gegen Roßdorf und Vaterstetten. Nordhorn-Blanke bleibt mit einem Punkt Rückstand dem Tabellenführer auf den Fersen. Damit kommt es in der 5.Runde auch hier zum Duell der beiden Topgesetzten. Mit einem Sieg kann Chemnitz einen großen Schritt in Richtung Titelgewinn tun. Doch auch die SG Porz ist noch in Reichweite und wird sicherlich um die Treppchenplätze mitspielen wollen. Ein engeres Favoritenfeld lässt sich aber noch nicht bestimmen, dafür liegen die Teams wegen der hohen Teilnehmerzahl zu eng beieinander.